{"id":17,"date":"2013-05-17T06:52:59","date_gmt":"2013-05-17T06:52:59","guid":{"rendered":"http:\/\/schuetzenbruderschaft-schmitzhoehe.de\/wp\/?page_id=17"},"modified":"2015-01-30T10:37:31","modified_gmt":"2015-01-30T10:37:31","slug":"chronik1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/schuetzenbruderschaft-schmitzhoehe.de\/wp\/?page_id=17","title":{"rendered":"1928 bis 1949"},"content":{"rendered":"<p>In einer ehemaligen Gastst\u00e4tte in Kalkofen stand die Wiege der heutigen Sch\u00fctzenbruderschaft Schmitzh\u00f6he.<\/p>\n<p>Man schrieb das Jahr 1928, als in dieser Gastst\u00e4tte einigen M\u00e4nnern der Gedanke kam, einen Sch\u00fctzenverein zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Aus diesen Ideen und Planungen entstand eine Sch\u00fctzengesell\u00adschaft. Der 1. Vorsitzende wurde Wilhelm Hock, Lehrer in Kalkofen. Auf der ,,Freudenb\u00fcnn&#8220;, ein kleiner Saal in der oberen Etage dieser Gastst\u00e4tte, machte man die ersten Gehversuche.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst fing man an sich mit dem Luftgewehr im Schie\u00dfsport zu \u00fcben. Auch an das Kleinkaliberschiessen dachte man und dazu wurde drau\u00dfen in der Wiese eine Grube ausgehoben, \u00fcber der man eine Zielscheibe aufstellte. Jungens stiegen in diese Grube, um dann beim Schie\u00dfen auf der Zielscheibe die Ergebnisse anzuzeigen. Die einzige Sicherheitsvorkehrung die man trat, war ein Kugelfang. Dieser bestand aus aufgeschichteten Holzscheiben hinter der Zielscheibe. War schon das KK &#8211; Schie\u00dfen ein leichtsinniges Unterfangen, so war es f\u00fcr die heutige Zeit schier unvorstellbar, auf welche Art und Weise man 1932 den ersten Sch\u00fctzenk\u00f6nig ausschoss. Ein h\u00f6lzerner Vogel aus massiver Eiche sa\u00df hoch auf der Stange und dann hie\u00df es ,,Feuer frei&#8220;. Nicht mit Luftb\u00fcchse, nicht mit Kleinkaliber, geschossen wurde mit Karabiner 7,8 mm. Die Tragweite der Geschosse betrug ca. 2,5 km.<\/p>\n<p>Der erste K\u00f6nig war Johann Rehbach aus Schmitzh\u00f6he. Leider ist er in seinem Regentschaftsjahr verstorben. Auch in den folgenden Jahren wurde auf diese Art und Weise der Sch\u00fctzenk\u00f6nig ermittelt. Mit dem ersten Sch\u00fctzenk\u00f6nig wurde auch das erste Sch\u00fctzenfest aus der Taufe gehoben.<\/p>\n<p>Gefeiert wurde nat\u00fcrlich auf der ,,Freudenb\u00fcnn&#8220;. Gar mancher der \u00e4lteren Generation erinnert sich gerne an diese sch\u00f6nen, urgem\u00fctlichen Feste. Es war noch eine Zeit ohne Hast und Hektik. F\u00fcr den ,,Otto-Normalverbraucher&#8220; gab es noch kein Auto, aber daf\u00fcr gab es noch den romantischen ,,Heemschleef&#8220; mit der s\u00fc\u00dfen Maid, die man auf der Freudenb\u00fcnn erobert hatte.<\/p>\n<p>1935 wurde Hubert Tapper zum 1. Vorsitzenden gew\u00e4hlt, gleichzeitig erfuhr das Vereinsleben einen bedeutenden Aufschwung.<\/p>\n<p>1939 wurde mit dem Bau eines massiven Schie\u00dfstandgeb\u00e4udes begonnen. Leider kam es nur zum Gie\u00dfen der Fundamente, denn der 2. Weltkrieg brach aus und damit wurde auch das Vereinsleben lahmgelegt.<\/p>\n<p>Viele Mitglieder wurden zu den Waffen gerufen, leider kamen nicht alle aus dem Krieg zur\u00fcck. Vier blieben drau\u00dfen, drei gefallen , einer vermisst.<\/p>\n<p>Nach dem Krieg war das Widerbeleben eines Vereins, der sich im Schie\u00dfsport bet\u00e4tigt zun\u00e4chst unm\u00f6glich. Die Beschr\u00e4nkungen wurden 1949 aufgehoben, aber es durfte nur mit Pfeil und Bogen geschossen werden. Dann fanden sich bald einige Vorkriegsmitglieder bereit, das Vereinsleben wieder wach zu rufen . Man schloss sich dem ,,Bund der Historischen Deutschen Sch\u00fctzenbruderschaften&#8220; in K\u00f6ln an und nannte sich fortan Sch\u00fctzenbruderschaft Kalkofen, unter dem Motto ,,F\u00fcr Glaube, Sitte und Heimat&#8220;.<\/p>\n<p>Da der Bund der Historischen Deutschen Sch\u00fctzenbruderschaften, kurz Zentralverband genannt, eine kirchliche Organisation ist, bekam jede Bruderschaft einen Geistlichen als Pr\u00e4ses. Dies ist meistens der jeweilige Pfarrer der Gemeinde. Erster Pr\u00e4ses unserer Bruderschaft wurde Pfarrer Josef Zimmermann. Ihm folgte Kaplan Kurt Mangold, dann Dechant Walter Schlieper. Er hatte wie kein anderer die Sch\u00fctzen ganz besonders ins Herz geschlossen. Fast nie hat er eine Vorstandssitzung oder Versammlung vers\u00e4umt, auch bei Ausfl\u00fcgen war er immer dabei, bis ihm ein Augenleiden die Teilnahme an diesen Zusammenk\u00fcnften nicht mehr erlaubte. Der Rauch von Zigarren, Zigaretten und Pfeifen wurde f\u00fcr ihn unertr\u00e4glich.<\/p>\n<p><a title=\"1950 bis 1963\" href=\"http:\/\/schuetzenbruderschaft-schmitzhoehe.de\/wp\/?page_id=19\">&#8211;&gt; weiterlesen 1950-1963<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer ehemaligen Gastst\u00e4tte in Kalkofen stand die Wiege der heutigen Sch\u00fctzenbruderschaft Schmitzh\u00f6he. Man schrieb das Jahr 1928, als in dieser Gastst\u00e4tte einigen M\u00e4nnern der Gedanke kam, einen Sch\u00fctzenverein zu gr\u00fcnden. Aus diesen Ideen und Planungen entstand eine Sch\u00fctzengesell\u00adschaft. 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